Die Saison 2025/2026 der Alps Ice Academy im RĂĽckblick

97 Spiele, Platz 3 in der U18 International League, Titelverteidigung im U16 Elite Cup und fast 450 Trainingseinheiten: Die Alps Ice Academy blickt auf eine intensive und erfolgreiche Saison 2025/2026 zurĂĽck.

Die Saison 2025/2026 im Ăśberblick

Eine historische Premierensaison in der U18 International League, internationale Elite-Cup-Turniere quer durch Europa und nahezu 100 Pflichtspiele: Die Saison 2025/2026 der Alps Ice Academy war geprägt von Entwicklung, Intensität und wichtigen nächsten Schritten im Aufbau eines leistungsorientierten Nachwuchsprogramms in Südtirol.

Mit Platz 3 in der U18 International League, der Titelverteidigung im Final Four des U16 Elite Cup sowie einer starken U19-Saison gegen ältere Gegner bestätigte die Alps Ice Academy erneut ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sammelten zahlreiche junge Athleten wertvolle Erfahrungen auf höchstem Nachwuchsniveau Europas.

Historische erste U18i-Saison endet mit Bronze

Die erste Teilnahme der Alps Ice Academy an der internationalen U18-Liga entwickelte sich sofort zu einer Erfolgsgeschichte. Insgesamt absolvierte die Mannschaft 42 Spiele gegen internationale Top-Programme aus Ă–sterreich und Ungarn und beendete die Saison auf dem hervorragenden dritten Platz unter elf Teams.

Bereits in der Division 2 setzte die Academy früh ein Ausrufezeichen: Mit zehn Siegen aus zwölf Spielen sicherte sich das Team souverän Rang eins und qualifizierte sich über die Qualification Round für die höchste Gruppe der Liga.

Dort wartete ein völlig neues sportliches Niveau. Gegen zahlreiche ältere und physisch starke Gegner zeigte die Mannschaft jedoch konstant mutige und solide Leistungen. In der Division 1 standen am Ende neun Siege und elf Niederlagen zu Buche, ehe sich die Academy bis ins Halbfinale der Playoffs spielte und die Saison schließlich mit einem Sieg im Bronze Medal Game gegen den VSV Villach abschloss.

Besonders bemerkenswert: Viele Athleten standen parallel regelmäßig auch in der italienischen U19-Meisterschaft auf dem Eis und waren dadurch einer außergewöhnlich hohen Belastung ausgesetzt.

Bronze-Medal-Sieger in der U18 International League 25/26

U19: Junge Spieler messen sich mit älteren Gegnern

Auch in der italienischen U19-Nationalliga zeigte die Academy eine starke Leistung. Das Team beendete die Regular Season unter 19 Mannschaften auf Rang sieben und erreichte die Playoffs, wo erst im Viertelfinale gegen den späteren italienischen Meister HC Asiago Schluss war.
Bemerkenswert war vor allem die Altersstruktur des Teams: Vier Spieler des Jahrgangs 2011 sowie neun Athleten des Jahrgangs 2010 absolvierten alle Spiele in der U19 und spielten damit konstant gegen deutlich ältere Gegner. Ergänzt wurde das Team durch rotierende Spieler des Jahrgangs 2009. Dieses Prinzip soll auch in Zukunft ein zentraler Bestandteil des sportlichen Konzepts für die italienische U19-Meisterschaft bleiben.

Mit 91 erzielten Treffern stellte die Alps Ice Academy zudem eines der offensivstärksten Teams der Liga und sammelte wertvolle Erfahrungen gegen physisch reifere Gegner.

Mit den Rookies und Prospect-Spielern international unterwegs

Neben den nationalen und internationalen Meisterschaften war die Academy erneut Teil zahlreicher internationaler Events und Turniere. Die Saison fĂĽhrte die Mannschaft unter anderem nach:

  • TrenÄŤĂ­n (Slovakei)
  • Budapest (Ungarn)
  • Ljubljana (Slowenien)
  • Miskolc (Ungarn)

Im internationalen U16 Elite Cup qualifizierte sich die Academy nach 20 Spielen als zweitbestes Team der Gesamtwertung für das Final Four in Eppan. Dort erreichte die Mannschaft mit dem Einzug ins Gold Medal Game gegen die Budapest Jégkorong Akadémia den Höhepunkt einer starken Turnierleistung und verteidigte erfolgreich den Titel dieses hochklassigen internationalen Wettbewerbs.

Fast 100 Spiele und ĂĽber 440 Trainingseinheiten

Die Saison 2025/2026 war nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch und physisch eine enorme Herausforderung.
Die Gesamtaktivität der Academy:

  • 97 Pflichtspiele
  • 303 On-Ice-Trainingseinheiten
  • 144 Off-Ice-Trainingseinheiten

Zusätzlich absolvierte die Academy vier weitere Exhibition- bzw. Friendly Games.

Die außergewöhnlich hohe Anzahl an Spielen und Trainings stellte für die Athleten eine sportliche, schulische und mentaler Herausforderung dar. Gleichzeitig sammelten die Athleten früh Erfahrungen im internationalen Leistungsumfeld – ein zentraler Bestandteil der langfristigen Ausbildungsphilosophie der Alps Ice Academy.

Offensive Qualität und individuelle Entwicklung

Auch auf individueller Ebene machten zahlreiche Spieler deutliche Fortschritte. In der U18 International League gehörten unter anderem Filippo Ciresa, Emiliano Sighel, Ben Zublasing und Maximilian Baumgartner zu den offensiven Leistungsträgern der Mannschaft. Auch im Tor zeigte die Academy starke Leistungen: Besonders Lorenzo Crepaz überzeugte mit konstant starken Auftritten und einer Fangquote von über 93 Prozent.

Entwicklung auf und neben dem Eis

Die Saison 2025/2026 hat erneut gezeigt, welches Potenzial im Academy-Modell steckt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die nächsten Entwicklungsschritte vor allem im Übergang vom Nachwuchs- in den Seniorenbereich liegen. Die internationale Erfahrung, die hohe Trainingsintensität sowie die zahlreichen Spiele gegen ältere und internationale Gegner bilden dafür eine wichtige Grundlage.

Sportdirektor Oly Hicks blickt auf eine spannende und lehrreiche Saison zurück und hebt insbesondere die Entwicklung der Mannschaft auf internationalem Niveau hervor: „Diese Saison war für uns als Alps Ice Academy eine enorm wertvolle Erfahrung. Wir hatten sowohl in der U18 International League als auch in der U19 ein verhältnismäßig junges Team, sind aber mit dem Anspruch in jedes Spiel gegangen, mutig und aktiv Eishockey zu spielen.“

Gerade die erstmalige Teilnahme an der U18 International League habe den Athleten wichtige Erfahrungen auf internationalem Top-Niveau ermöglicht, erklärt Direktor Leo Brugger: „Das Ausscheiden im Halbfinale der U18 International League war für die Jungs sehr bitter – gehört aber dazu. Entscheidend ist, dass die Athleten diese Erfahrungen auf internationalem Top-Niveau mitnehmen und daraus lernen. Auf diesem Niveau wird jeder Fehler sofort bestraft. Gleichzeitig bekommen die Spieler genau dort ein Gefühl dafür, was internationales Tempo, Intensität und Entscheidungsqualität bedeuten.“

Neben der sportlichen Entwicklung hebt Brugger auch die organisatorische Dimension der internationalen Saison hervor: „Die Teilnahme an der internationalen U18i-Liga war anfangs für uns eine organisatorische und strukturelle Herausforderung. Neben den zahlreichen Auslandsreisen und internationalen Spieltagen mussten auch Themen wie Logistik, Betreuung und vor Allem die Abstimmung mit den Partnerschulen professionell koordiniert werden.“

Sehr positiv bewertet Brugger die Titelverteidigung im internationalen U16 Elite Cup, bei dem die jüngsten Academy-Spieler erneut ihre Qualität auf internationalem Niveau unter Beweis stellen konnten: „Mich freut es besonders, dass unsere Rookies in dieser Saison die Titelverteidigung im internationalen U16 Elite Cup geschafft haben. In einem hochklassigen Final Four gegen die polnische Nationalmannschaft und zwei der stärksten Akademien Ungarns die Oberhand zu behalten, war alles andere als selbstverständlich. Die Mannschaft hat sich das absolut verdient und die Saison damit sehr positiv abgeschlossen.“

Zusätzlich konnten mehrere Athleten der Alps Ice Academy in dieser Saison bereits erste Erfahrungen bei Trainingseinheiten von Seniormannschaften wie dem HC Pustertal und den WSV Sterzing Broncos sammeln – ein weiterer wichtiger Schritt in der langfristigen Entwicklung der Athleten. Auch darin sieht Brugger eine klare Bestätigung der täglichen Arbeit innerhalb der Academy: „Für uns gibt es kaum eine schönere Bestätigung, als zu sehen, wenn Athleten aus der Academy den Schritt Richtung Profi schaffen. Dass einige unserer Spieler bereits erste Trainingserfahrungen mit ICE- und AlpsHL-Teams sammeln konnten, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Brugger betont zudem die große Bedeutung der Partner und Sponsoren für die Entwicklung der Alps Ice Academy: „Ohne die Unterstützung unserer starken Partner und Stakeholder, die von Beginn an an dieses Projekt geglaubt haben, wäre ein internationales Entwicklungsprogramm auf diesem Niveau langfristig schwer umsetzbar. Für dieses Vertrauen und die gemeinsame Unterstützung sind wir enorm dankbar.“

Der Fokus der Academy liege weiterhin klar darauf, junge Talente Schritt für Schritt näher an den Senioren- und Profibereich heranzuführen: „Unser Ziel ist es, jedes einzelne Talent näher an den Profibereich heranzuführen. Ich bin überzeugt, dass mehrere Spieler aus diesem Kader in den kommenden Jahren den Schritt in den Senioren- und Profibereich schaffen werden – vielleicht auch bei unseren Gründervereinen. Die Entwicklung dieser Jungs zu begleiten, macht enorm viel Freude.“